Chlorella
von Eva (Δ)
Süsswasseralge mit Entgiftungspower
Die Chlorella pyrenoidosa Alge gehört zu den Grünalgen und besitzt als pflanzlicher Einzeller mehrschichtige Zellwände aus Cellulose. Schadstoffe können gebunden werden und spielen bei der Entgiftung eine große Rolle.
Folgend eine kleine Zusammenfassung von Wirkstoff und deren Nutzen:
Clorella Pyrenoidosa ist eine einzellige Mikroalge, die Vitamine (u.a. Beta-Carotin, B1, B2, B12, Biotin, Niacin, C und E) Mineralstoffe, Proteine und Aminosäuren in konzentrierter Form enthält. Proteine und Aminosäuren spielen eine wichtige Rolle in der Stärkung und Aufrechterhaltung des Immunsystems sowie in der Stressabwehr.
Der hohe Gehalt an Chlorophyll, dass das Blut und die Zellen mit Sauerstoff bereichert, weist antibiotische Wirkungen auf und unterstützt die Entgiftung des Organismus. Chlorella Pyrenoidosa enthält außerdem die Nukleinsäuren DNS und RNS, die an der Zellregeneration (Zellteilung, Zellwachstum, Reparatur beschädigter Zellen) und am Schutz gegen ultraviolette Strahlen maßgeblich beteiligt sind.
Beta-Carotin, die pflanzliche Vorstufe von Vitamin A, ist ein Antioxydans, das den Organismus von Umweltgiften, Strahlen, krebserregenden Stoffen und somit vor Angriffen durch zellschädigende freie Radikale schützt – die Verwendung von synthetischen Abführmitten, Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum und Stress erhöhen den Bedarf Vitamin A beträchtlich.
Darüber hinaus regeneriert Vitamin A ermüdete Augen. Auch die Vitamine C, E, B2 (Riboflavin) und B3 (Niacin) wirken in den Zellen oxidationshemmend. B2 und das Vitamin B1 (Thiamin) spielen auch eine wichtige Rolle in der Energieproduktion. B12 hat im psychischen Bereich eine positive Wirkung auf Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Konzentrationsstörungen. Der reiche Anteil an Vitamin B12, das in pflanzliche Lebensmittel praktisch nicht vorkommt, macht Chlorella auch zu einem idealen Nahrungsergänzungsmittel für Vegetarier.
Chlorella als Nahrungsergänzung wird in der Regel als Chlorella pyrenoidosa oder Chlorella vulgaris angeboten. Im Gegensatz zu den Spirulina Algen zählt Chlorella zu den Grünalgen. Diese unterscheiden sich in wesentlichen Merkmalen von Blaualgen wie Spirulina platensis – sie wachsen beispielsweise ausschließlich in Süßwasser.
Worin unterscheiden sich also Chlorella von Spirulina:
Die Chlorella pyrenoidosa Alge gehört zu den Grünalgen und besitzt als pflanzlicher Einzeller mehrschichtige Zellwände aus Cellulose. Schadstoffe können gebunden werden und spielen bei der Entgiftung eine große Rolle.
Die Spirulina platensis Alge ist dagegen ein Bakterium und enthält weniger Chlorophyll als die Chlorella pyrenoidosa Alge.
Beide Algen liefern hochwertiges Eiweiß, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente sowie die sogenannten Sekundäre Pflanzenstoffe, auch als bioaktive Substanzen bezeichnet.
Auch auf unsere Darmflora haben beide Algen einen positiven Einfluss. Besonders zu erwähnen ist jedoch bei der Chlorella Alge der CGF-Wachstumsfaktor (Chlorella Growth Factor), der die für unsere Gesundheit wichtigen Darmbakterien zum Wachsen anregt und unsere Abwehrkräfte stärkt.
Wodurch zeichnet sich die Spirulina platensis Alge aus ?
- vollwertiges pflanzliches Eiweiß hoher Gehalt von Eisen und Vitamin B12
- die darin enthaltene Aminosäure Phenylalanin stärkt unser Gedächtnis und dämpft das Hungergefühl (Appetitzügler).
Wann bevorzugt man Chlorella
- der unverzichtbaren Funktionen der Entgiftung des hohen Gehalts an Chlorophyll, in dem die Kraft der Sonne gespeichert ist und des CGF-Wachstumsfaktors.
Zur Schwermetallausleitung
Eine wichtige Eigenschaft der Chlorella Alge ist die Schadstoffabsorbtion. Diese ist im Aufbau der Zellwände begründet. Sie sind dreiwandig und bestehen aus Cellulose. Der hohe Chlorophyll-Anteil und der spezielle Zellaufbau – der dem Aufbau der menschlichen Zelle mit Zellkern und Mitochondrien ähnelt – ist verantwortlich für exzellente Schadstoff bindende Eigenschaften.
Ausleitung von Schwermetallen
Innerhalb jedes naturheilkundlichen Ausleitungskonzepts nehmen Schadstoff bindende Wirkstoffe eine zentrale Stellung ein. Doch ob Kohle, Vulkanmineralien oder Gerstengras – alle sind sie der Chlorella Alge diesbezüglich weit unterlegen. Für den Einsatz als Schadstoff bindende Substanz im Rahmen einer Schwermetallausleitung/Amalgamausleitung ist die Chlorella Alge geradezu prädestiniert.
Chlorella Algen sind während der Ausleitungprozedur für den Abtransport der durch Bärlauch und Koriander gelösten Verbindungen zuständig. Die Bindung dieser gelösten Schwermetalle geschieht im Darm. Dort werden die über die Leber entgifteten Metalle durch Chlorella fest gebunden und mit dem Stuhl ausgeschieden. Während jeder Ausleitung ist also auf eine ausreichende Einnahme der grünen Presslinge und eine hohe Flüssigkeitszufuhr zu achten. Reicht die eingenommene Menge nicht aus, um die gelösten Schadstoffe zu binden, werden diese leider über die Schleimhäute des Darms erneut aufgenommen. Ein Vorgang, der die Effektivität der Ausleitung signifikant verringert.
Verschiedene Inhaltsstoffe der grünen Mikroalge unterstützen und stimulieren die absorbierenden Eigenschaften von Chlorella und tragen so insgesamt zu weiteren wichtigen körpereigenen Entgiftungsprozessen bei. Vor allem Glutathion ist hierbei noch zu nennen, ein körpereigenes Enzym, welches in der Glutathion-S-Transferase zur Geltung kommt: Einen zentralen Beitrag leistet Glutathion bei der “Vertilgung” von Umweltschadstoffen sowie giftigen Stoffwechselprodukten, die bei der Aufnahme von Nahrung anfallen.
Hervorragende Nährstoffzusammensetzung
In der Nährstoffzusammensetzung sind sich Spirulina und Chlorella sehr ähnlich. Chlorella enthält etwa 60% Eiweiß und ebenfalls alle für den Menschen essentiellen Aminosäuren. Neben dem sehr hohen Chlorophyll-Anteil weist Chlorella einen hohen Anteil an Vitamin A und B12 auf. Bei den Mineralstoffen ist vor allem der hohe Calcium-, Kalium- und Eisengehalt zu erwähnen. Hinzu kommen eine ganze Reihe sekundärer Pflanzenstoffe.
Der Hauptbestandteil der Chlorella Algen ist Eiweiß. Mit ca. 60% Proteingehalt übertrifft die Chlorella Alge alle bekannten Lebensmittel. So hat Soja einen Proteinanteil von 35%, Rindfleisch von 32%. Vier Fünftel der Proteine können vom menschlichen Darm resorbiert werden. Auch in dieser Diziplin ist die Chlorella Alge ein Spitzenreiter. Zum Vergleich: Die Resorptionsrate von Fisch liegt zwischen 75 und 80 Prozent.
Pflanzenprotein mit allen Aminosäuren
Der menschliche Körper nutzt als kleinste Einheit der Eiweißmolküle 20 verschiedene Aminosäuren, aus denen er sich seine Proteine herstellt, deren Bauplan in der DNA im Zellkern gespeichert sind. 8 von den 20 Aminosäuren sind essentiell: der Körper muss sie jeden Tag mit der Nahrung aufnehmen. Fehlen diese Aminosäuren, kommt es zu Stoffwechselstörungen und ernsteren Beschwerden. Die Chlorella Alge enthält alle Aminosäuren in einem ausgewogenen Verhältnis.
Zu den essentiellen Aminosäuren, welche vom Körper nicht selbst produziert werden können, zählen Leucin, Isoleucin, Valin, Phenylalanin, Methionin, Tryptophan, Threonin und Lysin. Die semi-essentiellen Aminosäuren, die der Körper in der Regel selbst herstellt, sind Arginin, Histidin, Glutamin, Serin, Cystin und Tyrosin. Zu den nicht-essentiellen Aminsäuren zählt man Alanin, Prolin, Asparagin, Asparaginsäure, Glutaminsäure und Glycin.
Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente
Neben Eiweiß enthält die Alge Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine (Provitamin A, die Vitamine B1, B2, B6, B12, C, D und E, Biotin, Niacin, Pantothensäure, Calcium, Kalium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Zink, Mangan, Kupfer, Chrom, Selen). Es ist allgemein bekannt, wie wichtig Mikronährstoffe für den menschlichen Körper sind. Das Fachgebiet der orthomolekularen Medizin beschäftigt sich zunehmend mit der Behandlung verschiedener Krankheiten mit Mikronährstoffen.
Sekundäre Pflanzenstoffe
Als sekundäre Pflanzenstoffe bezeichnet man die Geschmacks- und Geruchsstoffe einer Pflanze, z. B. ätherische Öle oder Bitterstoffe. Diese sekundären Pflanzenstoffe haben häufig eine antioxidative Wirkung, dienen der Pflanze aber auch zum Schutz vor Fressfeinden oder als Lockstoff für Insekten. Wahrscheinlich gibt es rund 30.000 sekundäre Pflanzenstoffe, von denen bisher aber nur 10.000 isoliert und in ihrer Funktion untersucht wurden. Beispielsweise das OPC der Traubenkerne oder Lycopin, ein besonderer Farbstoff der Tomaten. Auch viele Bioflavonoide (z.B. aus Zitrusfrüchten) wurden wissenschaftlich erforscht. So fand man heraus, dass Bioflavonoide die Aufnahme natürlicher Vitamine um ein Vielfaches erhöhen.
Besondere Pflanzenstoffe der Chlorella Algen
Chlorellan/Chlorellin: Wirkt speziell auf die Darmflora ein. Es unterstützt den Körper in der Aufrechterhaltung einer gesunden Darmflora, indem es das Wachstum der gewünschten Darmbakterien fördert. Die Bemühungen des Immunsystems, unerwünschte Keime zu eliminieren, werden durch Chlorellan ebenfalls unterstützt. Selbst hartnäckige Pilze wie Candida albicans schaffen es nicht, eine (gute) Darmflora zu verdrängen, die unter dem Einfluss von Chlorella steht!
Chlorophyll: 1961 entdeckte ein amerikanischer Wissenschaftler die Photosynthese: den Prozess der Umwandlung von Wasser und Kohlendioxid mit Hilfe von Sonnenlicht in Sauerstoff und organische Materie. Für seine Forschung verwendete er – wegen ihres besonders hohen Chloropyhllgehalts – die Chlorella Alge. Chlorophyll wirkt harmonisierend auf die Darmflora und unterstützt den Körper durch seine antioxidativen Eigenschaften beim Schutz der Erbinformationen.
Sporopollein: Ein sekundärer Pflanzenstoff in den Zellwänden der Chlorella Alge, der wahrscheinlich für die hervorragende Bindungsfähigkeit von Schadstoffen, besonders von Schwermetallen wie Quecksilber oder Blei, verantwortlich ist. Aufgrund der Eigenschaft, Schadstoffe im Darm zu binden, wird die Chlorella Alge in der naturheilkundlichen Schwermetallausleitung eingesetzt.
Verträglichkeit und Eiweißverdauung
Verdauungsstörungen oder eine leichte Übelkeit beim Gebrauch der Algen weisen auf eine unzureichende Eiweißverdauung und einen ungünstigen pH-Wert im Magen hin. In solchen Fällen muss der Körper sehr langsam über einen Zeitraum von mindestens zwei Wochen an die Algen gewöhnt werden. Eine tägliche Einnahme von ein bis zwei Presslingen ist hier ausreichend.
Parallel sollte auf weitere Symptome einer Übersäuerung wie Sodbrennen geachtet werden, um ganz grundsätzlich die Eiweißverwertung des Körpers zu optimieren. Es empfiehlt sich der regelmäßige Einahme von Osiba Basenkonzentrat oder die Durchführung einer Wellnest Darm Vitalkur (Osiba Basenkonzentrat, Acidophilus, Chlorella und ein Kräuterkonzentrat auf Basis von Wermut, Nelke und Olivenblattextrakt).























Ausleitung von Rückstände verschiedener Schwermetalle aus dem Nervensystem, dem Bindegewebe und den inneren Organen des Körpers:
Zwei Irrglauben zur Ausleitung:
A)
Ausleitung hat nichts mit Gewichtsreduzierung zu tun.
Gerne greifen Schwangere zu einer 3 Monatspackung Chlorella, da sie meinen sie leiten jetzt noch schnell ein paar Gifte aus und verlieren nebenher ein paar angefutterte Pfunde.
B)
Was schnell geht ist gut.
Falsch, denn die Ausleitung mit Chlorella sollte in der Regel unter therapeutischer Aufsicht erfolgen, sprich es wird als erstes über eine Haaranlayse die Belastung des Körpers festgestellt und die Ausleitung selbst dauert Wochen, wenn nicht Jahre, plus einer strikten begleitenden Einnahme von verschiedenen Präparaten (wie Omega-3-Fettsäuren, Koriander, Bärlauch).
Denn: Die Moblilisierung von Schwermetallen durch die Alge geht schneller, als der Körper in der Lage ist, sie auch entgültig auszuscheiden. Die Metalle verlagern sich nur und führen wiederum zu schweren Vergiftungen und deren körperliche Erscheinungen, wie Schwindel, Übelkeit, Fieber, etc..
Um sich ein Bild von einer Therapie der Amalgamausleitung zu machen hier ein sehr guter link:
Amalgamausleitung nach Klinghardt http://www.naturmednet.de/biblio/vn/0407.amalent.html
Die Chlorellaalge ist kein Präventivmittel !
Eine sanftere Methode der Ausleitung bietet die Spirulina, die auch von Schwangeren genommen werden kann.
Zu Abwehrkräfte:
Besonders zu erwähnen ist noch, der bei der Chlorella Alge enthaltene CGF-Wachstumsfaktor (Chlorella Growth Factor), der die für unsere Gesundheit wichtigen Darmbakterien zum Wachsen anregt und damit unsere Abwehrkräfte stärkt.